In Afrika wird die Sheanuss schon seit Jahrtausenden genutzt. Es eignet sich vor allem für lockiges, krauses, welliges oder von Natur aus trockenes Haar. Welche Eigenschaften hat sie und wie wendet man sie richtig an? Bei uns erfahren Sie alles!

 

Wo kommt Sheabutter her?



Sie wird aus den Schalenfrüchten eines in Westafrika wachsenden Baums - dem Sheabaum - gewonnen. Im Inneren dieser Nüsse, die an kleine Avocados erinnern, befinden sich Mandeln mit hohem Fettgehalt. Diese werden dann aus den Nüssen entzogen und umgewandelt, bis man eine dichte, gelbliche Masse erhält - die Sheabutter. Das Shea-Öl wird bei niedriger Temperatur aus der Butter gefiltert. Davon wird lediglich der flüssige Teil behalten.

 

Welche Vorzüge bietet die Sheanuss für das Haar?



Sheabutter setzt sich aus essenziellen Fettsäuren und Vitamin A, D, E und F zusammen und eignet sich perfekt, um trockene Haare, denen es an Talg fehlt, zu pflegen. Sie macht sie weicher, seidiger und erleichtert sogar das Frisieren!

 

Wie wird sie verwendet?



- In ihrer Grundform: Geben Sie am Abend vor der Haarwäsche eine haselnussgroße Menge Sheabutter auf Ihre Haare. Massieren Sie dabei insbesondere die Spitzen. Wickeln Sie dann ein warmes Handtuch um Ihr Haar. Ansonsten können Sie aber auch einfach eine haselnussgroße Menge in Ihre Pflegespülung geben, was ebenfalls für schönes Haar sorgt.
- Praktischer für die Pflege von trockenem Haar ist aber die Verwendung von Haarpflegeprodukten, die Sheabutter beinhalten (Shampoo, Pflegespülung und Haarmaske). In Kombination mit anderen Wirkstoffen wie Mandelöl und Glyzerin entsteht eine Schutzschicht auf der Haaroberfläche, die das Haar kräftigt, ohne es zu fetten.


Von PureTrend

Foto Kredit: iStock