Janin Ullmann und Dr. Hannah Wirtz im Labor Janin Ullmann und Dr. Hannah Wirtz im Labor

Was machen Silikone und Sulfate im Shampoo?

Janin geht in der 10. Folge des Garnier Green Talk der Frage nach, warum in Shampoos Silikone und Sulfate enthalten sind und was deren Aufgabe ist. Dazu reist Janin nach Paris, in die Garnier Labore zu Dr. Hanna Wirtz, unserer Green Talk Expertin für alle Inhaltsstoffe.

Brauchen wir überhaupt so unterschiedliche Shampoos?

Zunächst stellt Janin die Frage, ob es überhaupt notwendig ist, so viele unterschiedliche Shampoos herzustellen. Wäre ein „One-Size-Fits-All“-Ansatz nicht ausreichend? Wie Dr. Wirtz erklärt, gibt es eine Vielzahl von Haartypen, Eigenschaften und damit auch Bedürfnissen, darum ist eine speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Haarpflege durchaus sinnvoll.

Janin Ullmann und Dr. Hannah Wirtz im Labor

Was sind eigentlich Silikone?

Als Silikone bezeichnet man eine Gruppe synthetischer Polymere aus Silicium und Sauerstoff. Die Bezeichnung geht auf den englischen Chemiker Frederic Stanley Kipping zurück. Silikone sind eine Art Hybrid und nehmen eine Zwischenstellung zwischen organischen und anorganischen Verbindungen ein. Sie bieten ein einzigartiges Eigenschaftsspektrum, wie es kein anderer Kunststoff aufweist.

… und warum sind sie im Shampoo enthalten?

Silikone sind also vor allem synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe. Im Shampoo dienen sie insbesondere dafür, dem Haar eine glatte Oberfläche zu verleihen, was mehr Glanz für das Haar erzeugt. Wie Dr. Wirtz erläutert, können durch die synthetische Herstellung die Struktur und damit die Eigenschaften von Silikonen sehr gut beeinflusst werden. Das macht es möglich, Silikone zu erzeugen, die sehr gut biologisch abbaubar sind. Die Kritik an Silikonen beruht nämlich im Wesentlichen darauf, dass es eben auch Silikone gibt, die schlecht biologisch abbaubar sind und darum lange in der Umwelt verweilen. Bei Garnier wird – wann immer es möglich ist – auf künstliche Inhaltsstoffe verzichtet, so kommen die Produkte der Hair Food Serie komplett ohne Silikone aus. Dadurch wird ein sehr natürliches Haargefühl garantiert. Und in Produkten, die speziell für mehr Haarglanz formuliert wurden, werden biologisch gut abbaubare Silikone verwendet, um einen möglichst geringen Einfluss auf die Umwelt auszuüben. Insgesamt sind die Garnier Formeln bereits zu 91% biologisch abbaubar. Das ist für uns aber kein Grund zum Ausruhen! Wir sind weiter auf der Reise zu immer mehr Nachhaltigkeit und streben an, dass wir irgendwann auch die 100% erreichen.

Was bewirken Sulfate im Shampoo?

Bei Sulfaten handelt es sich um Salze oder Ester, die meist wasserlöslich sind. In Shampoos sorgen sie für die tolle schäumende Wirkung. Als Tenside lösen sie Fette und helfen so das Haar von Schmutzpartikeln zu befreien.

Das Garnier Produkt Umwelt und Sozial Impact Label

Garnier möchte so transparent, wie möglich seinen Kunden kommunizieren, welchen Umwelteinfluss welches Produkt erzeugt, damit sie nachhaltige Kaufentscheidungen treffen können. Darum wurde das so genannte Produkt Umwelt und Sozial Impact Label eingeführt – kurz PIL.

Das Label bildet aus vielen unterschiedlichen Faktoren einen Score von A bis E, der Euch über die Umweltauswirkungen während des Lebenszyklus eines Produktes aufklärt. In der Green Talk Folge #2 erklärt Janin genauer, was es mit dem PIL aus sich hat:https://www.youtube.com/watch?v=1XqGPzJDNMI

Und auch auf der Garnier Seite erhaltet ihr umfängliche Hintergrundinformationen zum PIL: https://www.garnier.de/nachhaltigkeit/pil 

Schließlich erhaltet Ihr hier zusätzliche Informationen zu den in Garnier Produkten verwendeten Inhaltsstoffen: https://einblick-in-unsere-produkte.loreal.de/