Sonnencreme für Kinder - Richtig schützen!
Kind mit Sonnencreme auf dem Rücken Kind mit Sonnencreme auf dem Rücken

Sonnencreme für Kinder

- Richtig schützen!

Das Thema Sonnenschutz für Kinder wird immer wichtiger, doch das Angebot an Sonnenschutzprodukten ist heutzutage sehr vielfältig und relativ unübersichtlich. Häufig stellt sich die Frage, wie der optimale Sonnenschutz für Kinder aussieht und was er leisten muss. Wir erklären Ihnen, ob Sonnenmilch für Kinder, Sonnencreme für Kinder oder Sonnenspray einen optimalen Schutz für Ihr Kind bieten.

 

Welcher Lichtschutzfaktor empfiehlt sich?

Sowohl bei Sonnenmilch für Kinder als auch bei Sonnenspray sollte auf einen hohen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange man sich maximal in der Sonne aufhalten sollte, was wiederum mit dem bei jedem Menschen vorhandenen Eigenschutz der Haut zusammenhängt. Dermatologen haben zum Beispiel festgestellt, dass sich ein ungebräunter Hauttyp durchschnittlich 20 Minuten ohne Sonnenschutzmittel ohne Schaden in der Sonne aufhalten kann. Verwendet man nun eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 8, verlängert sich die Dauer auf 160 Minuten, sprich acht Mal 20 Minuten. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um Richtwerte, welche zum Schutz Ihrer Haut nicht ausgereizt werden sollten.

Kleiner Junge mit Sonnencreme auf dem Gesicht

Die 4H Regel

Mit der 4H-Regel liegen Sie vor allem in puncto Sonnenschutz für Kinder goldrichtig: Mit Hut, Hose, Hemd und hohem Lichtschutzfaktor (mindestens Lichtschutzfaktor 30) schützen Sie die empfindliche Kinderhaut vor den gefährlichen Sonnenstrahlen.

Sonnenmilch oder Sonnenspray - was ist der Unterschied?

Neben der klassischen Sonnenmilch für Kinder wird heutzutage auch vermehrt Sonnenspray für Kinder angeboten. Beide Produkte unterscheiden sich hauptsächlich in der Art ihrer Anwendung, denn während Sonnenmilch eingecremt wird, wird das Sonnenspray aufgesprüht und dann verteilt. Ein großer Vorteil, schließlich erfordert die Eincreme-Prozedur vor allem von den Kleinen ein hohes Maß an Geduld.

Im Gegensatz zu Sonnenmilch ist Sonnenspray fettarm und hinterlässt keinen öligen Film auf der Haut, ein weiteres Plus also für das Sonnenspray. Es sollte allerdings stets geachtet werden, dass genügend Sonnenspray aufgetragen wird, damit ausreichender Schutz gewährleistet werden kann.

Lichtschutzfaktor - je höher, desto besser

Jeder Sonnenbrand in der Kindheit ist neben der schmerzhaften Erfahrung eine Gefahr für die Gesundheit, weil er das Hautkrebsrisiko im Alter fördert. Daher empfehlen Experten die Verwendung eines Sonnenschutzes mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Bei Sonnenmilch für Kinder sollte mindestens der Lichtschutzfaktor 30, am besten sogar der Lichtschutzfaktor 50 verwendet werden. Wissenswert ist ebenfalls, dass helle Kinderhaut noch empfindlicher auf die Sonne reagiert als ein dunkler Hauttyp.

Hand streicht Kind Sonnenmilch auf die Schultern

Extra-Tipp

Sollte es doch einmal zu einem Sonnenbrand kommen, spenden kühlende After Sun Cremes Feuchtigkeit. Dies ist besonders wichtig, da die Haut ohne die nötige Feuchtigkeit schnell austrocknet.

Wie creme ich mein Kind richtig ein?

  • Keine Einwirkzeit nötig. Die Empfehlung aus früheren Zeiten, Sonnenmilch für Kinder 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufzutragen, ist häufig nicht mehr aktuell. Heutzutage enthält ein Großteil der Sonnenschutzmittel mineralische UV-Filter und wirkt sofort nach dem Auftragen.
  • Nicht sparen. Tragen Sie die Sonnenmilch für Kinder großzügig auf, nur so kann der angegebene Lichtschutzfaktor erreicht werden. Seien Sie beim Verwenden des Sonnensprays großzügig, denn diese werden häufig zu dünn aufgetragen.
  • Im Schatten aufpassen. Auch wenn es bedeckt ist, dringen UV-Strahlen durch die Wolkendecke. Verwenden Sie auch im Schatten und bei Wolken am Himmel Sonnenschutzmittel für Kinder, damit die empfindliche Haut nicht verbrennt.
  • Nachcremen, nachcremen, nachcremen. Cremen Sie Ihr Kind regelmäßig mit Sonnenmilch für Kinder nach. Gerade nach dem Baden lassen einige Lichtschutzfaktoren nach.
  • Haut pflegen. Denken Sie daran, Ihr Kind nach dem Sonnenbaden mit einer speziellen Sonnenpflege für Kinder, zum Beispiel einer After Sun Lotion, einzucremen. Die Haut trocknet schnell von der Sonne aus und fängt an zu pellen.

Bietet jeder Hersteller diese hohen Lichtschutzfaktoren für Kinder an?

Viele Hersteller haben inzwischen spezielle Sonnenmilch für Kinder in ihrem Portfolio. Garnier hat mit Ambre Solaire Kids eine eigene Produktlinie speziell für Kinder entwickelt, welche mit seiner Sonnenmilch LSF 50 und dem Sonnenspray LSF 50 einen hohen Schutz für Kinder leistet. Beide Mittel sind besonders hautfreundlich, ziehen schnell ein und sind wasser- und sandresistent.

Mädchen am Strand trägt ein Handtuch wie einen Superhelden Umhang

Sonnenmilch für Kinder: Ein sicherer Schutz gegen Hautkrebs?

Sonnenmilch für Kinder schützt nicht nur vor Sonnenbränden, in aktuellen wissenschaftlichen Studien wurde belegt, dass Kinder, die regelmäßig einen Sonnenschutz verwenden, weniger Muttermale entwickeln. Diese sind zumeist erst harmlos, können aber im Alter größer werden und ein Risiko für Hautkrebs darstellen. Trotzdem sollten Sie sich niemals nur auf den Schutz durch Sonnenmilch für Kinder verlassen, sondern für zusätzliche Maßnahmen sorgen.

  • Kleidung. Kinder sollten in der Sonne langärmelige Oberteile und lange Hosen tragen. Das schützt vor allem Kleinkinder vor aggressiven Sonnenstrahlen.
  • Kopf und Augen. Achten Sie darauf, dass der Kopf Ihres Kindes durch einen Hut geschützt ist, da Sonnenmilch für Kinder an dieser Stelle schwer aufzutragen ist. Eine Sonnenbrille schützt zusätzlich die Augen.
  • Schatten. Zwischen 11 und 15 Uhr sind die UV-Strahlen am stärksten. Planen Sie Aktivitäten in dieser Zeit im Haus oder achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind in dieser Zeit möglichst im Schatten aufhält.

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