Junge Frau fasst ihre Haare zusammen mit der linken Hand Junge Frau fasst ihre Haare zusammen mit der linken Hand

Eine Haarkur richtig verwenden

In wenigen Minuten zu schönem, glänzendem Haar

Damit Deine Haare wunderbar gepflegt, gesund und glänzend aussehen, reicht allein das Waschen mit Shampoo oft nicht aus. Vor allem bei bereits strapaziertem, widerspenstigem oder sprödem Haar sind Spülungen und Kuren die Basis für eine schöne Haarpracht. Sie machen die Haare geschmeidig und glätten die Haarstruktur, das Haar wird vom Scheitel bis zu den Spitzen gestärkt, gepflegt und vor äußeren Einflüssen geschützt.

Haarkuren sind noch effektiver als Spülungen und reparieren die Haarstruktur von innen heraus. Aber wie wendet man eine Haarkur richtig an? Und macht es Sinn, sie auch mal über Nacht einwirken zu lassen? Diese Fragen beantworten wir Dir jetzt.

Was ist eine Haarkur eigentlich genau?

Zwischen einer Spülung und einer Kur gibt es ein paar Unterschiede. So darfst Du eine Spülung zum Beispiel nach jeder Haarwäsche anwenden, eine Kur dagegen kommt nur ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz. Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren. Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist. Über eine regelmäßige Haarkur solltest Du vor allem nachdenken, wenn:

  • Du eine Lockenpracht Dein Eigen nennst – lockige Haare haben eine rauere Struktur, darum wirken sie schnell spröde
  • Du feine und dünne Haar hast
  • Bei besonders langen Haaren – vor allem Richtung Spitzen leiden die Haare mit der Zeit vermehrt durch äußere Einflüsse
  • Deine Haare coloriert sind – die Colorationen strapazieren häufig die Haarstruktur
  • Du Dein Haar häufig mit Geräten wie Glätteisen oder Lockenstab behandelst
  • Bei Spliss und Haarbruch

Junge Frau kämmt ihre Haare
Close-up: Haare mit Pflegelotion

Wie Du eine Haarkur richtig verwendest Step by Step

Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor. Eine Haarkur richtig zu verwenden, ist gar nicht schwer.

Auf ein paar Dinge solltest Du allerdings achten:

  1. Übertreib es nicht, weniger ist mehr – eine haselnussgroße Menge reicht völlig, um das Haar mit der nährenden Kur zu ummanteln. Wenn Du besonders viele, besonders dicke oder auch lange Haare hast, kannst Du natürlich ein bisschen mehr nehmen.
  2. Massiere die Kur am besten nicht in tropfnasses Haar ein, denn dann gelangen die Wirkstoffe nicht richtig in die Haare. Das Zauberwort ist: handtuchtrocken. Trockne Dein Haar also erst mit einem Handtuch, dann ist es perfekt vorbereitet, um die wohltuende Kur aufzunehmen.
  3. Verteile die Kur im kompletten Haar. Damit sie überall hingelangt, kämme das Haar am besten zwischendurch mit einem grobzinkigen Kamm durch. Tipp: Fettet Dein Ansatz schnell, reicht es auch, die Kur nur in die Längen und die Spitzen zu geben.
  4. Die Einwirkzeit ist sehr verschieden – orientiere Dich dafür an den Anwendungshinweise auf der Verpackung. Die meisten Kuren musst Du aber mindestens einige Minuten einwirken lassen. Es gibt aber auch Over-Night- oder Leave-In-Kuren wie beispielsweise die Garnier Fructis Argan 10-in-1 Leave-In Creme welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne auswaschen. Damit das Haar die Wirkstoffe optimal aufnehmen kann, sollest Du auch bei einer kürzeren Einwirkzeit ein Handtuch ums Haar wickeln. Die Wärme sorgt dafür, dass die Kur effektiv arbeiten kann.
  5. Spüle die Kur gründlich mit warmem Wasser aus und frisiere Deine Haare wie gewohnt. Es genügt, eine Haarkur etwa einmal die Woche anzuwenden. Hast Du aber sehr sprödes oder bereits geschädigtes Haar, darf die Kur ruhig auch zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden. Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen. Die Wahre Schätze Nährende Tiefenpflege-Maske mit Honig beispielsweise ist für strapaziertes und brüchiges Haar bestens geeignet. Die unterschiedlichen Kuren werden oft auch verschieden angewendet. Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten. Die Wahre Schätze Argan- & Camelia-Öl Tiefenpflege-Maske hilft bei geschädigtem und glanzlosem Haar. Suche Dir die Haarkur also am besten immer passend zu den speziellen Haarbedürfnis aus. 

Kann man eine Haarkur über Nacht einwirken lassen?

Dein Haar hat eine intensive Kur nötig, weil es spröde sowie kraftlos wirkt – warum also die Kur nicht einfach über Nacht im Haar lassen und morgens mit einer prächtig glänzenden und gesunden Mähne aufwachen? Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Allerdings solltest Du dabei auf ein paar Dinge achten:

  • Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost. Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken. Es gibt aber spezielle Over-Night-Kuren, die extra für die Nacht konzipiert sind und die Wirkstoffe langsamer ans Haar abgeben.
  • Eine gute Idee ist auch eine Leave-In-Kur – die musst Du gar nicht ausspülen.
  • Willst Du die Kur über Nacht einwirken lassen, nimm nicht zu viel: eine kleine Menge reicht hier vollkommen.
  • Massiere eine Über-Nacht-Kur lieber ins trockene Haar ein und am besten ausschließlich in die Längen und Spitzen.
  • Wickel Dir vor dem Schlafengehen ein Handtuch um den Kopf oder zieh eine Duschhaube über, dann schonst Du Deinen Kissenbezug und die Kur kann durch die Wärme besser wirken.
  • Wasche Deine Haare am nächsten Morgen mit einem sanft reinigenden Shampoo, wie dem festen Shampoo Sanfte Hafermilch, oder spül sie nur mit warmem (nicht heißem) Wasser aus, um sie nicht zu strapazieren.

Du siehst: Es ist nicht schwer, Haarkuren richtig zu verwenden – mit unseren Tipps und Tricks sowie der Step-by-Step-Anleitung glänzt Dein Haar bald wieder in voller Pracht und sieht gesund und kraftvoll aus!

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